KW 30: Die liebe Zeit
Ja, du hast richtig gelesen, es ist kein Schreibfehler. „Die liebe Zeit“ meine ich nicht „Du liebe Zeit“. Wobei, ehrlicherweise, momentan auch ein „Du liebe Zeit“ angebracht wäre.
Die liebe Zeit – sie läuft und läuft. Vorwärts, nicht rückwärts. Mit der gerade begonnenen Woche sind es noch 14 Wochen, dann ist das Jahr 2026 vorbei. Was werden wir darüber denken und sagen, wenn wir – z.B. vom Jahresende 2028 – darauf zurückschauen? Ich weiß es nicht und überlasse es lieber der Geschichtsschreibung, zumal ich keine Ahnung habe, was das Jahr noch bringen wird – im Großen und im Kleinen.
Für mich gilt heute zweierlei: Rückschau und Ausschau.
Was habe ich erlebt? Welche Erinnerungen habe ich geschaffen? Was hat mich gefreut und was hat meine Dankbarkeit gestärkt? Was habe ich in diesem Jahr gelernt? Mit diesen Fragen will ich mich in den nächsten Wochen Stück für Stück befassen.
Und ich richte meinen Blick auf das, was noch vor mir liegt: Lesungen und Seminare. Gespräche über mein Buch und einzelne Texte. Eine Firmung, drei bis vier Geburtstage. Erntedank und der Advent. Weihnachten. Silvester. Begegnungen mit Menschen. Zeit für uns und für mich. Das Strick Projekt im Advent, auf das ich mich schon sehr freue. Besuch von Enkelmädchen. Treffen mit Freundinnen. Diverse Schreibkurse.
Die liebe Zeit. Sie läuft. Aber mehr noch: Sie ist da. Und es liegt an mir, wie ich sie verbringe.
Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.
Foto: © Erwin Grundler


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