Themengeschichte 4: In

„In Sein“ – das war lange Zeit ein Schlagwort. Mehr noch: Eine Idee, der viele Menschen huldigten. Heute höre ich das nicht mehr so oft wie früher, aber das Verhalten ist noch da – nur die Bezeichnung mag sich geändert haben. Einem Bild zu entsprechen – ungeachtet dessen, dass es ein verzerrtes Bild ist und nichts mit der Realität zu tun hat – führt viele Mädchen und Frauen in einen dauernden Kampf gegen sich selbst. Insgesamt gesehen sind es vermutlich weitaus mehr als früher. Dazu kommt, dass über die sogenannten „sozialen Medien“ schnell, heftig und voller Hass und Häme über die gesprochen wird, die dem Bild nicht entsprechen (das Patriarchat lässt grüßen). Auch wenn die Worte „In Sein“ nicht mehr ausgesprochen werden (oder nur wenig), greifen leider die alten Mechanismen immer noch. Sie zu erkennen und zu durchschauen ist daher ein wichtiger Schritt. Dazu allerdings ist noch manches notwendig. Wichtig: Menschen sind verschieden, nicht alle gleich – und das ist gut so!

 

 

 

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Foto: © Erwin Grundler

 

 

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