KW 30: Zurück aus der Quellenwoche – meiner letzten!

Ich bin aus der Quellenwoche zurück. Mit vollen Koffern und – viel wichtiger noch – mit vollem Herzen.

Die Woche war großartig. Fantastisch, beeindruckend, fabelhaft. Das Thema „Morgen fange ich an, ganz bestimmt morgen“ war eine Wucht – und jede Einzelne kannte es aus ihrem eigenen Leben. Wir sind unserer Schweine Hündin beziehungsweise unserem Schweinetier begegnet. Meine Schweine Hündin heißt Liselotte und ich bin froh, dass ich sie habe. Sie bremst mich nicht nur aus, sondern sie schützt mich auch und stärkt mir Rücken und Geduld, wenn die Dinge Zeit brauchen zum Reifen.

In einer Bibelarbeit haben wir uns mit einem Heilungsgleichnis beschäftigt und davon gehört, wie Jesus eine Person mit gelähmter Hand aufgefordert hat, sich in die Mitte zu stellen. Sich in <die Mitte stellen> heißt, sich zu zeigen – sich zu zeigen mit allem, was ist. Die Teilnehmerinnen waren eingeladen, sich selbst in die Mitte zu stellen und sich zu zeigen – und damit gesehen zu werden. Das war eine Übung, die jede angerührt hat.

Wie in den vergangenen Jahren (Jahrzehnten), haben wir das, was wir in der Theorie besprochen haben, in den Alltag umgesetzt. Und wir haben Liturgie gefeiert – als eine Zusammenfassung, in der so vieles Platz hatte, was in der Woche im Raum stand und besprochen wurde.

Es gab Gespräche, Lachen, Schweigen, Tränen, Musik, Spiele, Nachdenkzeiten, Kreativität, Nähe. Verbundenheit ist entstanden und/oder wurde gestärkt.

Die Woche war ein würdiger Abschluss für mich. Ich gehe voller Dankbarkeit und sehe dabei auf meine Entwicklung zurück. Ich halte Samen in der Hand. Samen, die für mich gesät wurden. Sie werden aufgehen. Gleichzeitig sind sie ein Symbol für all die Samen, die ich im Lauf der letzten 30 Jahre so vielen verschiedenen Frauen säen durfte.

 

 

 

Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich dir.

Foto: © Judith Manok-Grundler

 

 

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