Nebelmorgen

Der graue Nebel schlingert
unheilschwanger über Felder, Bäume –
er wabert, wogt und fingert
durchbricht flugs alle Zäune

Greift um sich still mit klammem Finger
hüllt alles ein mit grauem Hauch
für alles Bunte ist er der Bezwinger
und für die Freude manchmal auch.

 

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Das Gedicht ist in der Vorbereitung auf das „Schreiben im Café, November 2018“ im Oktober entstanden – © Judith Manok-Grundler.

 

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Foto: Erwin Grundler, Überlingen-Aufkirch
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