Themengeschichte 14: Ich

„Ich will“ – das ist eine wichtige Voraussetzung für ein „Ich will nicht…“ Dennoch bringen wir Kindern bei, dass nicht „ich will“, sondern „ich möchte“ gesagt wird. Mag dieses „ich möchte“ in manchen Situationen angebracht sein, so ist es doch fatal. Denn ein „ich möchte nicht, dass…“ ist zu schwach, um für sich, seine Wünsche, seine Bedürfnisse und – vor allem – für seine Grenzen einzustehen.

Das Dumme daran: Wenn wir als Kind gut verinnerlichen, dass ein „ich will“ unhöflich ist, leben wir das als Erwachsene immer noch – und glauben, wir seien besonders nett und höflich.

„Ich will und ich will nicht“ sind klassische Prävention, das sollten wir nicht vergessen – und wir können gar nicht früh genug damit anfangen.

Und damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich will heißt nicht, dass es alles gibt, was gewollt wird. Der Wunsch und die Aussage aber sind beide völlig in Ordnung.

 

 

 

Wie siehst du das? Und welche Erfahrungen hast du mit dem „ich will?“ Schreibe es auf! Jetzt.

Foto: © Erwin Grundler

 

 

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