Abendgedanken: Was vom Tage übrigbleibt

|Werbung wegen Namensnennung, unbezahlt|

11.15 Uhr, auf dem Heimweg
Kreisel aus braunen Blättern beobachtet. Geplatzte Kastanienschalen gesehen, schätzungsweise 50 Stück. Drei Kastanien gefunden. Klein, glänzend, ganz. Eine ganze Kastanie lag dabei. Aufgehoben, über die Stachelschale gestreichelt, vorsichtig in die Tasche gepackt.

11.45 Uhr, zu Hause
Die windbewegte Markise wirft Schatten neben die Balkontür und auf den Boden. Es wird dunkel. Eine Wolke schiebt sich vor die Sonne. Zieht weiter. Die nächste kommt nach.

18.29 Uhr, zu Hause
Der Regen hat aufgehört. Über dem See grau. Vorwiegend jedenfalls. Drei Streifen blauer Himmel. Eine dicke, weiße Wolke – von irgendwoher kommt ein Strahl Sonne. Sie leuchtet. Ein Auto fährt vorbei. Letzte frische Himbeeren aus dem Garten lachen mich an. Sie duften. Die Uhr schlägt halb.

19.30 Uhr, zu Hause
Die <To do-Liste> hernehmen. Anrufe: abgehakt. Elfengeschichte: abgehakt. Newsletter vorbereiten: abgehakt. Texte verschicken: abgehakt.
 Etwas mehr als die Hälfte abgehakt, immerhin – neben vielem anderen ist das ein guter Schnitt. Und morgen ist auch noch ein Tag.

 

20190925_183948.jpg

 

Was bleibt Dir vom Tage übrig?



Foto: Judiht Manok-Grundler, Überlingen-Aufkirch
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert