#Der Dienstag dichtet: „Abstraktes“

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Ein Gedicht zum Gedichte-Dienstag von https://kathakritzelt.com/
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Am Freitagabend habe ich die neue Schreibwerkstatt in Rauenberg begonnen. Wir haben nach einer Einführung mit den Buchstaben aus dem Wort „Zauberdinge“ viele neue Wörter gesammelt Au, nage, zagen, Rebe, Dung, da, die, der, den, Zuber, Bier usw.). Danach habe ich ein Kinderbuch vorgelesen „Der Bär und das Wörterglitzern“. Darin wird ein Text erzählt und aus diesem werden jeweils zwei oder drei Wörter zu einem neuen Wortzusammen gesetzt. Ich habe daraus „Nonsens-Wörter schreiben lassen. Aus diesen haben wir (ggf. mit <normalen> Wörtern zusammen) ein Abstraktes-Gedicht geschrieben. Ich kann sagen: Wir hatten viel Freude damit. Hier kommt es!

 

Am
Beibringbau
Zarenden anbringen
Bergreden
und Radzaubern
Aureben sammeln
im Abendrot
Brandgeiern
und Neigeringe
nagzagen.

 

20191015_083307.jpg

 

 

Wie würden Deine Wörter und Dein Gedicht lauten?


Bild, Foto + Text: © Judith Manok-Grundler, Überlingen-Aufkirch

 

16 Kommentare
    • mutigerleben
      mutigerleben sagte:

      Danke Katha, das ist auch ein schönes Wort, stimmt.
      Die Art finde ich auch super – habe ich schon ein paar Mal gemacht, eben inspiriert vom Kinderbuch, aber dann wieder vergessen.
      Und da jetzt in der Schreibwerkstatt vier Wochen zwischen zwei Terminen liegen, habe ich die Teilnehmerinnen ermutigt – Lust vorausgesetzt, wenigstens ein bis zweimal solch ein Gedicht zu schreiben.
      Ich bin gespannt; seit Sonntag gibt es bei mir auch ein zweites – mal sehen, vielleicht bringe ich das diese Woche noch.
      Liebe Grüße
      Judith

      Antworten
  1. stachelbeermond
    stachelbeermond sagte:

    Also das gefällt mir ausgesprochen gut – wenn ich es lese, denke ich automatisch an so kleine Lebewesen mit sehr vielen Haaren, die in ihrer eigenen Sprache reden und Pilze sammeln… vielleicht auch Brombeeren! :)

    Antworten

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