„Ein Gedanken-Gang für einen Gedankengang“

„Wenn Du Lust hast auf diesen „Gedanken-Gang“, dann suche Dir eine Partnerin oder einen Partner. Wer mit Dir geht, spielt keine Rolle. Verabredet Euch und geht den Weg gemeinsam. Ein Gang zum Schauen. Ein Gang zum Reden. Ein Gang, um sich zu freuen. Ein Gang, um zu denken und sich auszutauschen.
Das Projekt ist begrenzt bis zum 20. Juni 2020; die Infos zum Weg und den Anregungen gibt es ab dem 30. Mai. Ich werde meinen „Gedanken-Gang“ auf dem Blog posten und alle, die mögen, dürfen ihre Erfahrungen und Gedanken dort eintragen. Ich freue mich auch über Mails oder Postkarten mit Erfahrungen.“

So stand es im Newsletter für den Juni – mit der Ankündigung, dass heute hier mein Bericht dazu veröffentlicht wird. Geplant hatte ich den „Gedanken-Gang“ für gestern. Zusammen mit M. wollte ich ihn gehen – leider hat uns das Wetter, Gewitter und Regen drohten, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun gut. Wir werden ihn nachholen. Da ich den Weg inzwischen des Öfteren gegangen bin, habe ich mich entschlossen, diesen „Gedanken-Gang“ am Schreibtisch und im Kopf zu gehen und wenigstens einen Teil der „Gedankengänge“ hier zu  veröffentlichen.

I. Innehalten
Hier ist mein Text, der aus der Anregung entstanden ist.

Schön
die ruhige Weite
oben
im
Rund

unten
der See
Häuser
im Grün
weite Ruhe –
schön!

II. Ein Tisch unterm Schattenbaum

Ich stelle mir vor, ich lade langjährige Freundinnen zu einer Lebensfeier ein. Wir würden uns, an einem frühen, lauen Sommerabend, im Ort treffen und miteinander unterwegs sein. Ein gedeckter Tisch würde uns erwarten: Weiße Keramkiväschen mit je einer roten Rose, Margeriten und Lavendelzweigen zierten den Tisch. Rosen für die Liebe und Gemeinschaft, die uns verbindet. Lavendel als Zeichen der Erinnerung und des Schutzes und die weißen Margeriten stünden für die Natürlichkeit. Gelbe Bänder und Servietten setzten ein fröhliches, warmes Leuchten. Wir würden gemeinsam das Leben feiern bei Essen und trinken, reden, zuhören, lachen und singen. Später würden wir den Sternenhimmel betrachten und zusehen, wie die Nacht langsam Besitz ergreift vom Tag. Und dann würden wir im Mondlicht den Rückweg antreten.

 

|WERBUNG WEGEN NAMENSNENNUNG, UNBEZAHLT|

 

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Foto: © Erwin Grundler, Überlingen

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