Einsam + präsent

Als ich das Foto von Erwin sah, fiel mir zu diesem Stichwort sofort ein Gedicht von H. Hesse ein.

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<Einsam sein> – das suggeriert das Foto mir auf den ersten Blick.  Aber was ist das,
< einsam sein>?
Heißt <einsam sein> alleine sein?
Kann ein Mensch zu mehreren <einsam sein>?
Bedeutet es, vergessen zu sein?
Ist <einsam sein> immer etwas Negatives?

Bei mir jedenfalls stellt sich kein negatives Gefühl ein, wenn ich das Foto betrachte oder das Wort einsam damit verbinde.

Auf den zweiten Blick aber fällt mir das Wort <präsent sein> ein.
Unübersehbar da sein.
Sich zeigen.
Mut haben, anders zu sein.
Sich abheben und sich gleichzeitig einfügen.

Beides, so scheint mir, ist unverzichtbar für mein Leben. Da sein und mich zeigen, zu mir zu stehen, Mut haben. Und hin und wieder braucht es Räume und Orte des <einsam seins>, um zur Ruhe zu kommen, bei mir zu sein, Kreativität zu entwickeln, Neues zu entdecken.

 

Was zeigt das Foto Dir: Einsamkeit oder Präsenz?

Foto: Erwin Grundler, Überlingen-Aufkirch

 

 

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