KW 19: Zeit, abzuschalten

Smartphone, Tablet und Co gehören inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Wir wissen, dass diese Technik durchaus Vorteile hat. Gleichzeitig erhöht sie aber auch Druck und Stress, weil die Erwartung, ständig verfügbar zu sein, steigt. Mir ist bewusst, dass ich den Umgang mit den Geräten selbst in der Hand habe. Und ich ertappe mich das Öfteren dabei, sie viel mehr zu benutzen, als es notwendig wäre. Dennoch: Nur ich kann meinen Umgang damit steuern und ich entscheide, wie das aussieht.

Ich beantworte Whatsapp-Nachrichten nicht innerhalb von 45 Minuten. Bin ich deshalb unhöflich (das wurde mir neulich gesagt)? Ok, dann bin ich unhöflich!
Ich beantworte nicht alle Emails täglich, manche bleiben auch einige Tage unbeantwortet – je nach von mir eingeschätzter Dringlichkeit. Bin ich deshalb unhöflich? Dann ist das so!
Ich stelle den Flugmodus meines Handys ein, wenn ich ein Seminar halte, mich mit einer Freundin treffe, nachts (es sei denn, Außergewöhnliches liegt vor) oder wenn ich gerade ungestört sein will. Bin ich deshalb unhöflich? Sei’s drum!

All das verhilft mir zu kurzen AUS-Zeiten – und das ist auch gut so. In dieser Woche will ich ausprobieren, ob ich darüber hinaus noch weitere AUS-Zeiten schaffe. Stattdessen betrachte ich Wolken, höre Vögeln zu oder schauen Seifenblasen beim Zerplatzen zu.

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Was machst Du, wenn Du Dir eine AUS-Zeit schenkst?

Foto: Erwin Grundler, Überlingen-Aufkirch
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