„Mittendrin statt nur dabei“ – Schreibmonat
29 Vom Zauber der Natur
Zweige in lichtem Grün hängen über dem Wasser. Streicheln es. Bieten Haubentauchern und Enten Unterschlupf.
Bäume, alt und knorrig, stehen am Wegesrand. Wie die alte Linde, deren Krone sich ausbreitet, um Geborgenheit zu schenken.
Weiße Wölkchen, wie Sahnetupfen auf einer Torte, segeln durchs Blau. Still und leise. Sie laden mich ein, ihnen nachzusehen.
Blütenköpfe spicken aus dem Gras. Vögel zwitschern ein Lied. Schmetterlinge tanzen über dem Rücken eines braunen Pferdes.
Im Wald riecht es nach Erde und Pilzen. Farnblätter rollen sich aus. Brombeeren dunkeln. Es raschelt zwischen den Gräsern. Ein Eichhörnchen hüpft von Ast zu Ast. Sonnenstrahlen lassen Blätter durchsichtig werden.
Und Blätter tanzen im Wind.
Was für ein Glück!
Foto: © Erwin Grundler


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