Montag, 27. April 2020

09.30 Uhr – Gespannt

Seit knapp 6 Wochen habe ich keine Beratungen mehr durchgeführt. Ich habe zwar zwischendurch meine Klientinnen/Klienten angeschrieben und nachgefragt, wie es ihnen geht und Ostergrüße bzw. Wochenendgrüße geschickt. Direkten Kontakt hatte ich aber keinen mehr. Letzte Woche habe ich mir überlegt, dass ich einen Versuch starten will, mit einigen der Klientinnen/Klienten (vorausgesetzt sie wollen), ein Gespräch per Videotelefonie zu führen. Es ist ausdrücklich NICHT als Beratung gedacht.
Ich will hören, wie es ihnen geht, was ihnen guttut, was sie stärkt, was ihnen hilft. Und natürlich auch, wo es hakt.
In einer halben Stunde beginnt das erste Gespräche. Ich freue mich.

12.30 Uhr – Besuch

Heute waren die beiden Enkelbuben mit ihrer Mama hier. Erwin hatte den Sandkasten für sie gerichtet und am einen Ende des Gartens Gläser, Wasserflaschen, einen Sonnenschirm und drei Stühle aufgestellt. Am anderen Ende des Gartens standen zwei Stühle für uns. Es ging erstaunlich gut, den Abstand zu wahren.
Die Kinder hatten viel Freude. Es war für sie eine willkommene Abwechslung und eine Unterbrechung ihres Alltags. Etwas anderes sehen. Uns wiedersehen. Mit uns reden können. Traktoren zählen. Lastwagen, Autos und Autos mit Blinklichtern vorbeifahren sehen.
Ich habe vorgelesen – leider ohne Nähe und knuddeln – aber immerhin. Ich fühle mich genährt.

15.45 Uhr – Beflügelt

Das Gespräch heute Vormittag und der anschließende Kurzbesuch (eine gute Stunde) haben mich beflügelt.
Ich habe zwei Schreibaufgaben (recht umfassend) aus dem Corona-Wandelbuch bearbeitet. Jetzt will ich die Ergebnisse nur noch in mein Buch eintragen und Kommentare schreiben.
Ich habe mir den neuen Jahreskurs noch einmal hergeholt, die Planung verfeinert, Themen festgelegt und ich habe den Rahmen konkretisiert. Ich merke schon, wie sehr ich darauf Lust habe.
Dabei wäre mir natürlich ein Präsenzkurs am allerliebsten. Ob und wann das geht, steht in den Sternen. Deshalb kann ich mir vorstellen, auch eine Kombination aus Präsenz- und Online-Arbeit anzubieten.
Gespannt und neugierig.

 

|WERBUNG WEGEN NAMENSNENNUNG, UNBEZAHLT|

Die Idee des „Corona-Tagebuchs“ habe ich von B. Pachl-Eberhart.

 

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert