Nicht müde werden

Heute war „Schreiben im Café“ mit dem Thema „Nicht müde werden“.

Ein wunderbares Thema. Eines, das Hoffnung ausstrahlt, Kraft schenkt und ermutigt. Unterschiedliche Übungen haben uns angeregt zum Schreiben. Wie jedes Mal war es faszinierend, die Unterschiedlichkeiten der Texte miteinander entdecken zu dürfen. Wir haben gelacht und es gab Tränen. Wir waren nachdenklich und ernst. Wir waren spontan und überlegt. Wir waren begeistert.

Unter anderem haben wir eine Liste geschrieben „Alltagswunder“.

Meine <5-Minuten-Alltagswunder-Liste>

Ein Lächeln, das mir aus einem fremden Gesicht entgegen leuchtet – ein fröhliches <Guten Morgen> an einem grauen Novembertag in der Frühe – morgens aufstehen können – Altes hinter sich lassen – Zutrauen – Schmetterlinge – dicke Hummeln – Löwenzahn und blühende Rosen Ende Oktober – Ideenblitze – der erste Schritt eines Kindes – die Herbstfarbenpalette – Glück, das mir zufällt – ein freier Parkplatz genau dort, wo ich einen benötige – Neues begrüßen können – Frauen-Gemeinschaft – Worte zur rechten Zeit – zwitschernde Vögel morgens um 6.00 Uhr – frostfreie Autoscheiben – die Worte <Trotz Allem und Dennoch> – warmes, duftendes Brot – ein schmaler Sichelmond, der den Nachthimmel erstrahlen lässt.

 

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Wie sieht Deine Alltagswunderliste aus?


Foto: Erwin Grundler, Überlingen - Aufkirch
4 Kommentare
  1. mutigerleben
    mutigerleben sagte:

    Liebe Heidi,

    Welch ein Wortunding! Und was für ein Unding überhaupt: Der Vorschlag, den Du der Presse entnommen hast, stellt meiner Meinung nach Menschen bloß, denn nicht jede/jeder mag der Welt zeigen, dass sie/er ohne Arbeit ist.
    So bleibt mir nur die Hoffnung – und da bin ich wieder ganz bei Hilde Domin – dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. An das , statt müde zu werden – das ist eine Aufgabe, die auch vor bürokratischem Unsinn nicht halt macht.

    Sonnige Grüße von mir zu dir,
    Judith

    Antworten

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