Schreiben im Café: Ich bin froh

Heute war wieder „Schreiben im Café“ mit dem Thema „Mittsommer.“ Zum Anwärmen haben wir zur Überschrift „Ich bin froh …“ geschrieben. Hier kommt mein Text …

 

 

Ich bin froh, dass ich heute mit euch hier bin. Mit euch schreiben, schweigen, sprechen kann. Eure Gedanken hören darf. Ins Nachdenken kommen kann. Lachen darf.

Ich bin froh, dass es heute Morgen noch kühl war, dass ich den Stau nach Überlingen hinunter rechtzeitig gesehen habe und dass ich tun darf, was ich liebe.

Ich bin froh, dass ich nicht allein bin, sondern meine Familie um mich habe, dass ich mit meinen Enkelkindern unterwegs sein darf und ich von ihnen etwas lernen kann.

Ich bin froh, dass ich immer eine Idee habe, wenn ich sie brauche, manchmal auch wenn ich sie nicht brauche und, dass ich- auch wenn die Ideen sich nicht gleich zeigen- sicher sein kann, dass eine kommen wird.

Ich bin froh, dass ich am Wochenende wieder nach St. Peter darf und mit einer Gruppe Menschen, von denen ich die meisten nicht kenne, schreiben darf.

Ich bin froh, über meinen Mut, der mich gestern nach einem langen bunten Rock greifen ließ und ich freue mich darauf, ihn zum ersten Mal zu tragen.

Ich bin froh, dass wir bislang von schlimmen Unwettern verschont geblieben sind, dass Mais und Weizen wachsen und es noch Erdbeeren gibt.

Ich bin froh, dass ich darüberschreiben kann, was mich froh macht, denn das zeigt mir die Fülle meines Lebens.

Ich bin froh, dass ich mit euch schreiben darf.

 

 

 

Worüber bist du froh? Schreibe es auf, wenn du magst.

Foto: © Erwin Grundler

 

 

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