„Zwischen heute und morgen, hier und dort“ – 6: Im Dazwischen
Mein DAZWISCHEN trägt heute die Farbe rosarot. So rosa, wie die kleinen Blüten der „Pfingstnägele“, die ich früher zu meinem Namenstag geschenkt bekam. Ich erinnere mich an ihren Duft, der mir, wann immer ich an ihnen gerochen habe, noch stundenlang in der Nase hing.
Die einzelnen kleinen, zarten Blütenblätter bündeln sich zu einer Blüte, die ich mit Harmonie und Lebensfreude verbinde.
Ich liebe auch rosarote Rosen, meine rosarote Tinte, das kräftig Himbeerrosa T-Shirt, das ich besitze und einen Rosé, der in der Abendsonne leuchtet. Und wenn ich ein rosarotes Shirt trage, fühle ich Wärme und Geborgenheit.
Was das mit DAZWISCHEN zu tun hat willst du wissen? Für mich sind das Dinge, die nicht bleiben – Zwischenzeiten eben: Das Glas mit Rosé ist irgendwann leer, das T-Shirt kommt in die Waschmaschine, die Rosenblätter welken und der Duft der „Pfingstnägele“ verschwindet früher oder später. Und doch: Alles war und kommt, so oder ähnlich, wieder.
Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich dir.
Foto: © Erwin Grundler


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